©Manus.imartikel
14. Apr. 2026
Künstliche Intelligenz
Digitalisierung
Tourismusbetriebe kennen das Problem: Man weiß, dass man online präsenter sein sollte. Aber Zeit und Budget fehlen. Agenturen sind teuer, der Aufwand groß. Ich habe einen anderen Weg ausprobiert. Nicht mit klassischen Website-Baukästen, sondern mit Manus.im, einem Agentic-AI-Tool der nächsten Generation. Das Ergebnis: In zwei Abenden ist aus einer Idee eine fertige, echte Website für unseren Podcast geworden. 107 Episodenseiten, direkte Spotify-Integration, Gäste-Seiten, uvm..
Unser Podcast "Mind/Machine" läuft seit über zwei Jahren. 107 (inzwischen 108) Folgen über KI und emotionale Intelligenz. Aber eine eigene Website? Die hatten wir nie. Nicht weil wir keine wollten. Sondern weil immer etwas anderes dringlicher war.
Dann kam Manus.im. Ein Agentic-AI-Tool, das nicht nur antwortet, sondern tatsächlich handelt. Es navigiert im Browser, schreibt Code, ruft Daten ab und erstellt Dateien. Kein Chatbot. Ein Agent.
Das Wichtigste zuerst: Manus ist kein Automat, dem man sagt „bau mir eine Website" und der dann den Rest erledigt. Man muss ihn anleiten. Sein erster Vorschlag wäre einfach eine Linkliste zu Spotify gewesen, schon ganz nett aufgebaut aber ein klassischer One-Pager.
Doch dafür hätte ich Manus nicht gebraucht, ich wollte mehr.
Meine Vorgabe:
Manus hat das alles umgesetzt – aber ohne meine Vorgaben wäre er nicht auf diese Lösungen gekommen.
Manchmal ist er auch selbst kreativ. Ich hatte nur gesagt: "Ein Mikrofon soll auf der Startseite sein." Er hat ein animiertes Mikrofon mit leichten Schallwellen eingebaut. Ich hatte das nicht extra bestellt, aber es hat die Seite sofort lebendiger gemacht.
Tokens. Das ist die größte Challenge bei Manus. Der Verbrauch ist nicht besonders transparent. Ich hatte anfangs das Gefühl, das System hätte endlos Kapazität. Auf Nachfrage hat mir Manus erklärt, dass noch viel Platz im Context-Fenster sei. Was er nicht gesagt hat: Dass ich nur deshalb so viele Tokens hatte, weil ich den bezahlten Account schon länger hatte und sich Guthaben angesammelt hatte.
Kurz vor dem Ende des Projekts war das Guthaben aufgebraucht. Das hat mich kalt erwischt.
Zur Kostenfrage: Ich hatte einen Jahrestarif um 400 Dollar. Danach bin ich auf 84 Dollar monatlich hochgegangen, weil ich aktiv neue Projekte umsetze. Für die laufende Betreuung einer fertigen Website braucht es nicht annähernd so viele Tokens, ein günstigerer Plan würde reichen.
Eine eigene Domain war mir wichtig. Man kann Manus-Projekte auch unter einem Manus-Link teilen, aber mind-machine.at wollten wir auf einer eigenen Adresse haben.
Manus hat mich Schritt für Schritt angeleitet, wie ich die Domain mit dem Projekt verknüpfe. Das Hosting läuft noch direkt über Manus. Es gibt einen eigenen Abrechnungsbereich, wo auch der Website-Verbrauch ausgewiesen wird. Das heißt, dass man hier auch basierend auf Interaktion bezahlt. Wieviel das ausmacht? Das sage ich euch, wenn ihr euch jetzt alle unsere Seit anschaut! 😉
Wenn du eine Website brauchst, die funktioniert und gut aussieht, und du keine Zeit für Agenturen oder ein großes Budget hast: Manus.im ist eine sehr reale Option. Aber vergiss nicht: Der Agent ist so gut wie die Vorgaben, die du ihm gibst. Die Kompetenz, klar zu formulieren was man will, ist der entscheidende Faktor.
Ob ich meine klassische Seite hier nochmals neu machen würde. Wahrscheinlich derzeit nicht, weil ich dann Buchungsabläufe, Zahlungsoptionen etc. auch selbst abwickeln müsste und eins nicht vergessen, das Thema Sicherheit! Auch wenn es in Manus eine direkte Stripe Anbindung, etc. gibt. Dennoch müsste dafür mein Vertrauen in das System noch etwas stärker sein.
Ich freue mich, wenn du unsere Seite besuchst und uns dazu Feedback gibst.
Liebe Grüße, Manuela