©Franz Ossprojekt
09. Feb. 2026
Destinationsentwicklung
Die folgenden SDGs wurden in diesem Projekt berücksichtigt.
Projektstart
01.01.2024
Projektende
01.01.2026
Partner
ÖZIV Landesverband Tirol
Projektleitung
Michaela Kraler, Theresa Geissl
Projektstatus
Abgeschlossen
Region
Tirol
Barrierefreiheit und Inklusion werden im Tourismus häufig auf bauliche Maßnahmen reduziert und primär mit Rollstuhlnutzung gleichgesetzt. Dabei entstehen viele Barrieren bereits im Kopf – durch fehlendes Wissen, mangelndes Bewusstsein für unsichtbare Einschränkungen und eine unterschätzte Größe sowie Vielfalt der betroffenen Zielgruppen.
Bewusstseinsbildung, Wissenstransfer und konkrete Unterstützung für Betriebe – durch Workshops mit Expert:innen und Selbstbetroffenen, einen Praxis-Leitfaden für Beherbergungsbetriebe und den Aufbau von Know-how für inklusiven Tourismus in den Regionen.
In einem gemeinsamen Projekt der Tourismusverbände Innsbruck und Seefeld wurde ein wichtiger Schritt in Richtung inklusiven Tourismus gesetzt.
In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Menschen mit Behinderungen (ÖZIV) lag der Fokus darauf, Barrierefreiheit ganzheitlich zu denken – über bauliche Aspekte hinaus. Interaktive Workshops ermöglichten Betrieben einen Perspektivwechsel und den direkten Austausch mit Expert:innen und Selbstbetroffenen.
Ergänzend dazu wurde ein umfassender Praxisleitfaden für Beherbergungsbetriebe entwickelt, der konkrete Maßnahmen aufzeigt und zur schrittweisen Umsetzung motiviert. Ziel des Projekts ist es, Barrieren abzubauen, Potenziale sichtbar zu machen und Tourismusangebote so weiterzuentwickeln, dass sich alle Menschen willkommen fühlen. Dabei versteht sich Inklusion nicht als einmalige Maßnahme, sondern als fortlaufender Qualitätsprozess für die Regionen.
Den Praxisleitfaden gibt es unten zum Download: 👇🏻