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03. Feb. 2026
Digitalisierung
Künstliche Intelligenz
Nachhaltigkeit
Österreichs Tourismus ist Rekordhalter – und zugleich ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Die aktuellen Zahlen zeigen, wo die Branche heute steht und welche Hebel für Betriebe besonders relevant sind.
Österreichs Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein echtes Schwergewicht – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Jährlich entstehen 66,8 Mrd.€ an Wertschöpfung. Getragen wird dieser Beitrag von 93.126 Betrieben, davon:
2024 brachte einen neuen Rekord mit 154 Millionen Nächtigungen (+2,1%). Besonders relevant für touristische Unternehmen ist dabei der internationale Markt: 72% der Nächtigungen entfallen auf Gäste aus dem Ausland. Wer diese Gäste gewinnen will, sollte die zentralen Reise-Motive kennen: Im Sommer sind es vor allem die Berge (46%), im Winter ebenfalls (28%). Hinzu kommen Wintersport (39%) und Wanderungen (34%). Und nicht zu unterschätzen: Gastfreundschaft bleibt ein konkreter Entscheidungsfaktor (12%).
Für Betriebe zählt außerdem, wie stark Wertschöpfung im Land bleibt: 89% der Vorleistungen und Zulieferungen in Gastronomie und Hotellerie stammen aus Österreich. Gleichzeitig ist der Sektor ein wichtiger Arbeitgeber: 678.300 Vollzeitäquivalente, 93% Mitarbeiterzufriedenheit und 7.195 Lehrlinge zeigen, wie breit die Branche wirkt – und wie zentral Qualität, Ausbildung und attraktive Arbeitsbedingungen für die Zukunftsfähigkeit sind.

Wie sieht der Tourismus der Zukunft aus – effizienter, individueller, nachhaltiger? Diese Leitfrage stand im Zentrum der BOLD Unconference im vergangenen November. Im Fokus standen: KI und Automatisierung als Hebel, um Prozesse zu verbessern und gleichzeitig die menschliche Begegnung als Kern der Gastfreundschaft zu stärken.
Hier könnt ihr weiterlesen: Zukunft gestalten: Wie KI und Automatisierung die Hotellerie verändern könnten
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